Neue Veröffentlichung: Standards guter Arbeit

Standards guter Arbeit. Disziplinäre Positionen und interdisziplinäre Perspektiven. Herausgegeben von Prof. Dr. Dorothea Alewell und Prof. Dr. Wenzel Matiaske. Unter Mitarbeit von Dr. Ortrud Leßmann. 2019, 247 S., brosch., 49,– € ; ISBN 978-3-8487-5814-2 (Zentrum und Peripherie, Bd. 13)
www.nomos-shop.de/41416

„Der Wandel der Arbeitswelt mit Zunahme von Erwerbstätigkeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses wirft die Frage auf, was heute Standards guter Arbeit sind. Diese Frage kann keine Disziplin alleine beantworten – aber die eigene Position in eine interdisziplinäre Perspektive einbringen, die gute Arbeit anhand ihres positiven Einflusses auf die individuelle Wohlfahrt definiert. So werden in diesem Band Beiträge verschiedener Disziplinen zusammengestellt: aus der Psychologie zum Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit; aus der Betriebswirtschaftslehre zu den Möglichkeiten von Human-Resource-Management-Strategien und Diversity Management, zur Rolle von Religion am Arbeitsplatz sowie zum Einfluss des Rechts auf Arbeitszeit und Mitbestimmung; aus der evangelischen Theologie zum Themenfeld Arbeit und Sinn; schließlich aus der Rechtswissenschaft zur Frage des Arbeitnehmerstatus im entgrenzten Betrieb und komplementär dazu zur Situation von Solo-Selbstständigen und ihrer soziale Sicherung.
Mit Beiträgen von Katharina Klug und Jörg Felfe; Christine Busch und Tim Vahle-
Hinz; Sven Hauff; Daniela Rastetter; Dorothea Alewell und Tobias Moll; Barbara Müller, Christoph Seibert und Oliver Vornfeld; Florian Schramm und Ines Kanngießer; Margarete Schuler-Harms und Katharina Goldberg; Hans Hanau und Wenzel Matiaske.“ (Quelle des Textes und Bestellmöglichkeiten hier: https://www.nomos-shop.de/Alewell-Matiaske-Standards-guter-Arbeit/productview.aspx?product=41416)

 

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Neuerscheinung: Schwerpunktheft der Zeitschrift Industrielle Beziehungen: „Solidarität in der Arbeitswelt“, herausgegeben von Karina Becker, Ulrich Brinkmann und Stephan Voswinkel

Neuerscheinung: Schwerpunktheft der Zeitschrift Industrielle Beziehungen „Solidarität in der Arbeitswelt“, herausgegeben von Karina Becker, Ulrich Brinkmann und Stephan Voswinkel

Wir möchten Sie auf das neue Schwerpunktheft der Zeitschrift Industrielle Beziehungen aufmerksam machen, das sich mit Solidarität in der Arbeitswelt beschäftigt. Herausgegeben wurde dieses neue Schwerpunktheft von Karina Becker, Ulrich Brinkmann und Stephan Voswinkel.

Im Editorial der Herausgeber*innen heißt es:

„Solidarität ist zweifellos ein, wenn nicht der normative Kern der Gewerkschaftsbewegung und die Institutionen der Industriellen Beziehungen (Koalitionsfreiheit, Tarifvertrag, betriebliche Interessenvertretung, Sozialstaat) sind ohne Bezug auf sie nicht vorstellbar. Man könnte sich darüber wundern, dass erst jetzt ein Heft in Angriff genommen wird, das sich schwerpunktmäßig mit Solidarität in der Arbeitswelt beschäftigt. Wir meinen, dass dieses Schwerpunktheft gerade jetzt zur rechten Zeit erscheint und zwar deshalb, weil Solidarität auch und gerade im Feld der Industriellen Beziehungen umstritten und gefährdet ist und hinsichtlich der Frage, was Solidarität in der Praxis ausmacht und einschließt, alles andere als einhellig beantwortet wird. Schon seit längerem kennzeichnen Individualisierung, Ent-Kollektivierung, Exklusions- und Abgrenzungstendenzen das Forschungsfeld; parallel dazu lassen sich neue, translokale Formen von Solidarität beobachten. Vor diesem Hintergrund ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit Solidarität nötig, überfällig, aber auch herausfordernd.“

Das Editorial sowie alle weiteren Informationen zum Sonderheft finden Sie unter folgendem Link: Sonderheft Industrielle Beziehungen (Jg. 25, Heft 4)

Mit Beiträgen von:

  • Nora Lohmeyer, Elke Schüßler, Markus Helfen: Kann Solidarität „von unten“ in globalen Zuliefererketten organisiert werden? Der Fall ExChains
  • Martin Seeliger: Die soziale Konstruktion internationaler Solidarität. Gewerkschaftspolitische Positionsbildung im Bereich der Dienstleistungsfreiheit
  • Klaus Kock, Edelgard Kutzner: Arbeit als kollegiales Handeln – Praktiken von Solidarität und Konkurrenz am Arbeitsplatz
  • Daniel Behruzi: Kampfmethode Ultimatum. Von disziplinierender Kollegialität zu widerständiger Solidarität – Fallbeispiele aus dem Gesundheitswesen
  • Horan Lee, Ronald Staples: Digitale Solidarität unter Arbeitnehmer*innen

(Dieser Blogbeitrag ist auch hier zu finden: https://giraweb.de/news/neuerscheinung-schwerpunktheft-industrielle-beziehungen-solidarit-t-der-arbeitswelt)

Verhaltenswissenschaftliche Konzepte und Ansätze in der Personal- und Organisationsforschung – Wiki-Beiträge

Verhaltenswissenschaftliche Konzepte und Ansätze in der Personal- und Organisationsforschung

Eine Sammlung von Beiträgen zu verhaltenswissenschaftlichen Konzepten und Ansätzen in der Personal- und Organisationsforschung findet sich einem Wiki von Professor Albert Martin (Universität Lüneburg). Die kurzen Aufsätze befassen sich mit Themen, die in der einschlägigen Forschung besondere Aufmerksamkeit gefunden haben, aber auch mit Themen, die bislang noch eher selten behandelt werden, dessen ungeachtet, aber eine größere Beachtung verdienen.

http://wwwftp.uni-lueneburg.de/personal_fuehrung/index.php/Hauptseite

Call for Papers “Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations” – “Club of Florence” 2019

Club of Florence – Workshop 2019 ‒ Call for Papers 
“Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations” 

The next “Club of Florence” workshop takes place on Friday, March 29 at the University of Florence. Attached you may find a call for contributions on “Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations”. Please note that the deadline for workshop submissions is February 21, 2019. By this day you should submit your short papers (up to 3,000 words) in MS Word and/or PDF format to the conveners. (a detailed call for papers you may find here)

(Source of the picture: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Automation_of_thoughts.jpg)

Call for papers: ILERA European Congress 2019 „Perspectives of Employment Relations in Europe“, Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019

ILERA European Congress 2019. Perspectives of Employment Relations in Europe,
Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019
(http://ilera2019.giraweb.de/)
(www.ilera2019.eu)

CALL FOR PAPER AND WORKSHOP PROPOSALS

Deadline extended to 25 January 2019

The XII European Regional Congress of the International Labour and Employment Relations Association (ILERA) will take place in Düsseldorf on 5–7 September 2019 and intends to explore and analyse the changes in labour and employment relations across Europe and in a comparative perspective. Stable labour relations and welfare state protections have been perceived to be at the core of what has been named the European social model. Beginning in the 1990s, however, their foundations seem to have been weakened in many countries: We witness a decline in bargaining coverage, employer and union densities but also many efforts to restructure the welfare state as well as systems of labour market regulation. The 12th ILERA European Congress comes at a time when changes of institutions, actors and practices of labour relations are widespread. We expect recent current events such as the digitalisation of the economy, intensified conflict on trade, the exit of the United Kingdom from the EU as well as thevastly changing political landscape which comes along with the rise of right-wing populist parties to infl uence such changes in various ways. For good or bad, industrial relations will not remain the same. We invite participants to contribute towards analysing the direction, content and speed of such processes of change but also the current state of labour relations in Europe and beyond. We are particularly interested in receiving paper proposals which engage in research on how societal actors seek to actively shape labour relations, institutions, processes and outcomes.
Papers and workshops addressing the multi-faceted issues outlined above are welcome. In particular, proposals can refer to the following four tracks:
Track 1: Social Europe: Equality and Poverty
Track 2: Regulation of Labour: Actors, Institutions and Law
Track 3: Workers’ Voice and Industrial Democracy
Track 4: Human Resources, Quality of Work and Digitalisation

Abstracts are invited for submission through the congress website at:
http://www.ilera2019giraweb.de/cfp
Notifications of acceptance will be sent by 28 February 2019
Registration for the Congress will start on 31 January 2019

More detailed information: http://ilera2019.giraweb.de/cfp

AKempor 2019: Call for Papers!

Zum Titel „Wandel in den Standards Guter Arbeit – Chancen und Risiken für Unternehmen und Beschäftigte“ findet die AKempor 2019 Tagung am 26. und 27. September 2019 in Hamburg statt.

In diesem Rahmen können ab sofort Beiträge eingereicht werden. Details zur inhaltlichen Ausrichtung und dem Terminplan finden Sie hier.