Verlegung der AKempor-Tagung auf den 06./07. Mai 2021 in Flensburg

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie wird die eigentlich für den November diesen Jahres geplante AKempor-Jahrestagung in Flensburg auf den 06./07. Mai 2021 verschoben.

Das Präsidium der Europa-Universität Flensburg hat den Beschluss gefasst, auch das kommende Herbstsemester hier in Flensburg als Online-Semester zu organisieren und keine Präsenzveranstaltungen abzuhalten. Angesichts dessen sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, dass derzeit noch keine verlässlichen Prognosen bzgl. der Situation im Winter möglich sind, haben wir uns entschieden, auch die AKempor-Jahrestagung auf den Frühling zu verlegen. Eine Organisation der Tagung als „Online-Event“ wäre technisch wohl machbar gewesen, läuft aber dem besonderen persönlichen Charakter dieser Veranstaltung deutlich zuwider.

Alle Daten zu den veränderten Einreichungs- und Anmeldefristen sind auch dem angepassten Call for Paper zu entnehmen.

Susanne Royer und Thomas Behrends

Call for Abstracts Crowdworking Symposium

Am 9. und 10. Juli 2020 findet in Paderborn das zweite Crowdworking Symposium statt.

Wir laden Interessierte ein, ihre Forschungsarbeiten in den Bereichen crowdsourcing, crowd work, cloud work, gig work, online freelancing und ähnlichen Formen des Arbeitens einzureichen und zu präsentieren.

Die Deadline für die Einreichung von extended Abstracts (2-4 Seiten) ist der 15. Februar 2020. Details zum Call for Abstracts

In weiterer Folge wird es auch ein Spezialheft zu diesem Thema im German Journal of HRM geben. Es soll im Februar 2022 erscheinen. TeilnehmerInnen am Symposium sind besonders eingeladen, dort einzureichen.

Interessante Publikation: „Transformationen der Arbeitsgesellschaft“

Stefanie Ernst/ Guido Becke (Hrsg.) Transformationen der Arbeitsgesellschaft. Prozess- und figurationstheoretische Beiträge (ISBN: 978-3-658-22711-1, Preis 44,99 €)

„Das Buch versammelt deutsch- und englischsprachige Texte, die prozesssoziologisch orientierte arbeits- und organisationssoziologische Ansätze verfolgt, um den Transformationen (in) der Arbeitswelt auf die Spur zu kommen und so Antworten auf aktuelle, gesellschaftliche Fragen zu entwickeln.  Dabei steht die Analyse der Genese, der Struktureigentümlichkeiten und Polyvalenzen von Arbeit und Wissen im Zentrum. Der Zugang ist damit ein historisch-soziologisches und vergleichendes Vorgehen, das die Untersuchung von Kontinuität und Wandel, von Konflikten und Machtstrukturen von Arbeitsgesellschaften in ihrer Vielfalt abbildet.“

Abstracts der einzelnen Beiträge kann man hier lesen. Oder auch hier.

Tagung 2019 – Rückblick

Danke an Ortrud Leßmann, Dorothea Alewell und alle Beitragenden für die Ausrichtung der Tagung 2019!

Die Fotografin Anna Jablonski hat viele schöne Bilder von der Tagung gemacht. Ein kleine Auswahl finden Sie unter der Überschrift „Rückblick“ online: https://www.sga.uni-hamburg.de/events/akempor/rueckblick.html

Mehr Informationen finden Sie hier: https://akempor.wordpress.com/tagungen/tagung-2019/

Copyright UHH/Anna Jablonski

Hinzuweisen ist auf den Call for Papers für das Sonderheft der Zeitschrift Management Revue, das aus der Tagung entstehen soll. Einreichungsschluss ist der 31. Oktober.

 

Neue Publikation: Martin, A. 2019: Kollektive Entscheidungsprozesse

Martin, A. 2019: Kollektive Entscheidungsprozesse. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft)

martin_kollektive_entscheidungsprozesse

Kollektive Entscheidungsprozesse entwickeln nicht selten eine Komplexität, die die Komplexität ihres Entscheidungsgegenstandes weit übertrifft. Sie sind oft unberechenbar, unstetig und voller überraschender Wendungen. Mehrdeutigkeit und Unbestimmheit prägen das Geschehen. Komplikationen entstehen zudem dadurch, dass sich die Suche nach Problemlösungen oft untrennbar mit interessenpolitischen Auseinandersetzungen verknüpft. Aber auch das unübersichtlichste Entscheidungsgeschehen gründet nicht im Chaos, es wird, unbeschadet von allen seinen Eigenheiten und Wendungen, vielmehr maßgeblich von ganz allgemein wirksamen Handlungstendenzen und Mechanismen bestimmt. Hiermit befasst sich das vorliegende Buch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung der strukturellen Aspekte der Entscheidungsfindung. Bedeutsame Forschungsergebnisse werden anhand ausführlicher Schilderungen bemerkenswerter Studien illustriert und erläutert.

Das Inhaltsverzeichnis des Buches findet sich in der folgenden pdf-Datei. (Dieser Blogpost wurde zuerst hier veröffentlicht.)

Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden Bd. 15: Qualitative Comparative Analysis (QCA)

Lasse Cronqvist

Qualitative Comparative Analysis (QCA)
Eine Einführung mit TOSMANA und dem QCA Add-In

Die mit Qualitative Comparative Analysis (QCA) verbundenen konfigurationellen Methoden haben sich in der letzten Jahrzehnten als eine eigenständige Methodenrichtung entwickelt, welche innerhalb der Sozialwissenschaften aber auch darüber hinaus vermehrt Aufmerksamkeit findet. Dabei hat rund um den ursprünglich als Qualitative Comparative Analysis bezeichneten Ansatz eine breite, sich in verschiedene Richtungen entwickelnde Methodenentwicklung stattgefunden.

Das Lehrbuch führt zuerst in die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der konfigurationellen Methoden ein. Nach einer knappen Darstellung der mengentheoretischen Basis der Berechnungen, wird dann zuerst die ursprüngliche, auf dichotome Mengen aufbauende crisp-set QCA (csQCA) ausführlich dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Darstellung der grundlegenden Prinzipien auch anhand von didaktischen Beispielen. Im weiteren Verlauf werden dann Weiterentwicklungen wie multi-value QCA (mvQCA) sowie das mit fuzzy-sets arbeitende fsQCA vorgestellt.

Die Ausführungen richten sich dabei vor allem an Studierende und Wissenschaftler, welche sich in die Methodik einarbeiten wollen und stellt daher eine grundlegende Einführung in die Grundideen der Analyse mit QCA dar, welche von Übungsaufgaben flankiert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Anwendung der Methodik mit einschlägiger Software wie TOSMANA (Tool for Small-N Analysis) und dem QCA Add-In, welches einfache Berechnungen mit den unterschiedlichen Varianten von QCA direkt in Excel ermöglicht.

Schlüsselwörter: Qualitative Comparative Analysis, QCA, fsQCA, csQCA, mvQCA, konfigurationelle Methoden

Dr. Lasse Cronqvist ist Akademischer Oberrat (LfbA) am Fach Politikwissenschaft der Universität Trier. Er beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Methodologie in den Sozialwissenschaften und ist auch der Programmierer mehrere Programme für konfigurationelle Methoden (TOSMANA, QCA Add-In). Weitere Arbeitsfelder sind die politischen Systeme Skandinaviens und der BeNeLux-Staaten sowie die Parteienforschung mit Schwerpunkt auf liberale und grüne Parteien.

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