Tagung 2012

10. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung  – 30. November und 1. Dezember 2012, Karl-Franzens-Universität Graz

Organisation: Prof. Dr. Renate Ortlieb; E-Mail: akempor2012[at]gmail.com

Verfahren der Datenerhebung: Selbstverständlich, aber kritisch?
In den zehn Jahren, die seit der Gründung des Arbeitskreises Empirische  Personal- und Organisationsforschung vergangen sind, hat sich viel getan. Empirische Studien sind mittlerweile fester Bestandteil der Personal- und Organisationsforschung und eine tragende Säule für den Erkenntnisgewinn. Das Interesse an empirischen Fragestellungen und Empirie-gestützter Theorieentwicklung ist ebenso weit verbreitet wie Methodenkenntnisse und Fähigkeiten für den Umgang mit entsprechender Computer-Software.

Während nun allerdings empirische Forschung und die Arbeit mit empirischen Daten weithin als selbstverständlich gelten, wird den vielfältigen damit zusammenhängenden Aspekten unterschiedlich große Aufmerksamkeit gewidmet. So liegt der Fokus häufig auf anspruchsvollen Methoden der Datenanalyse. Demgegenüber scheint es, als würden Methoden der Datenerhebung und die Qualität des Datenmaterials oftmals eher vernachlässigt. Dies betrifft sowohl die Auswahl von geeigneten Untersuchungseinheiten wie auch die konkreten Verfahren, mit deren Hilfe das für die Forschung verwendbare Datenmaterial erzeugt wird. Dabei ist die Datenerhebung in zweierlei Hinsicht kritisch: Zum einen ist sie erfolgskritisch, da von der Datenbasis die einsetzbaren Methoden der Datenanalyse sowie die Interpretier- und die Generalisierbarkeit der Analyseergebnisse abhängen. Zum anderen ist sie kritisch im Sinne von problembehaftet, da die Anforderungen eines idealen Erhebungsdesigns aufgrund vielfältiger Restriktionen nur sehr selten zufriedenstellend erfüllt werden können.

Daher lohnt sich ein gründlicher Blick auf die Verfahren der Datenerhebung. Die Tagung widmete sich diesem Thema in einem speziellen Programmteil mit methodenorientierten Beiträgen. Darüber hinaus gab es einen offenen Programmteil mit empirischen, theoretisch gut fundierten Beiträgen zur Personal- und Organisationsforschung.

Programm | Papers: http://bbwlv25.uni-graz.at/akempor  – Eingereichte Papers und Abstracts zum Lesen und Kommentieren – nur für Teilnehmende (mit Passwort, ggf. bei akempor2012@gmail.com anfordern)

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